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Der heimische Familienbetrieb Astri-Hosen, einziger Produzent von Jagdbekleidung in Tirol, feiert heuer sein 60-jähriges Bestehen. Seit Firmenbeginn haben laut Helmut Strigl, dem früheren Geschäftsführer von Astr­i, mehr als 3 Mio. Hosen das Werk in Ötztal-Bahnhof verlassen. Das sind an die 4 Mio. Meter Stoff.

Das Tiroler Unternehmen mit 15 Mitarbeitern und einem Umsatz zwischen 1,6 und 2 Mio. Euro wird mittlerweile in dritter Generation von Clemens Strigl geführt. Unter dem Motto „Tradition, die passt“ kümmert sich die Firma vorwiegend um Bekleidung für Jäger und Alpinisten. „Mit Astri verbindet man, dass die Hose auch teilweise 15 Jahre überlebt“, erklärt Clemens Strigl.

Das Produkt, das Astri bekannt gemacht hat, ist die Kniebundhose „Astri Kneik“ – heute ist dagegen das Thema Jagd Hauptfaktor für das Geschäft. Zum Beispiel haben bereits Jäger aus Holland, die auf einem Jagdurlaub in Österreich waren, bei Astri gekauft.

Schwerer läuft das Geschäft hingegen bei der Sportbekleidung – in diesem Bereich machen dem Betrieb die billigere Fernostware und große Sporthandelsketten zu schaffen. Helmut Strigl betont: „Wir sind nicht ein Massenanbieter, wir sind ein Spezialanbieter.“ Neben der Jagd ist die Ausstattung von Vereinen ein wichtiges Standbein der Firma. Von der Zusammenarbeit mit der Tiroler Bergwacht über die Tiroler Wasserrettung bis hin zum Tiroler Landesverband der Feuerwehr stellt Astri funktionale Outfits für die Mitarbeiter her.

Den Trend, in China zu produzieren, versucht die Firma Astri übrigens zu umgehen und setzt stattdessen auf die Produktion in der EU.

Langfristig plant das Unternehmen, einen Schaubetrieb zu gründen. (bond)

Artikel: tt.com

 

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